Sonntag, 4. März 2012

Sklavenhandel

Der Handel mit “menschlicher Ware” aus Afrika war bis ins  18. / 19. Jahrhundert durchaus üblich. Die meisten Sklavenschiffe starteten ihre Reise von Westafrika aus. Auch die Portugiesen hatten seit dem Mittelalter ihren Stützpunkt hier: Guinea-Bissau.  Das heutige Land schüttelte erst 1973 seine Kolonialherren ab. Es  ist eines der kleinsten Länder Afrikas, etwa so groß wie Baden-Württemberg und hat knapp 1,5 Millionen Einwohner, zur Hälfte muslimisch. An den Sklavenhandel erinnern auch die 500 Pesos-Banknoten von 1983 und 1990. Sie zeigen auf der Rückseite Sklaven auf dem Weg zu Verschiffung.

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Samstag, 3. März 2012

Neuzugang: 100 Bolivianos – Pick 125

In dieser Woche gab es mal wieder einen Neuzugang in meiner Sammlung: Ein 100 Bolivianos-Schein. Im Katalog ist er gelistet als Pick 125.  Hierbei handelt es sich um eine Banknote der ersten Serie der 1929 neu gegründeten “Banco Central de Bolivia”. Die zweite Ausgabe mit ähnlichen Motiven, aber mit kleinerem Format wurde um 1940 verausgabt. Die Vorderseite zeigt Porträts von Simón Bolívar und Antonio José de Sucre y de Alcalá sowie eine Ansicht von La Paz. Auf der Rückseite sieht man das Staatswappen. Die Banknote ist inzwischen rund 80 Jahre alt.

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Samstag, 25. Februar 2012

Víctor Raúl Haya de la Torre

Víctor Raúl Haya de la Torre (1895 – 1979) war eine der führenden Gestalten der peruanischen Politik des 20. Jahrhunderts. Zweimal wurde seine Wahl zum Präsidenten durch das Militär verhindert. Etliche Jahre musste er im Exil verbringen. 1924 gründete er die Alianza Popular Revolucionaria Americana (APRA), die älteste peruanische Partei. Haya de la Torre ist u.a. auf Pick 142 und 143 abgebildet. Beide Scheine tragen das gleiche Ausgabedatum, wurden aber von verschiedenen Druckereien hergestellt. Sie unterscheiden sich in den Sicherheitsmerkmalen (Sicherheitsfaden und Wasserzeichen), aber auch im Porträt selber.

image006  Pick 142 (IPS-Roma)image006   Pick 143 (TDLR)

Samstag, 18. Februar 2012

Südsee-Inselstaat Samoa

Ende 2011 machte der kleine Inselstaat in der Südsee auf sich aufmerksam, als er wieder auf die westliche Seite der Datumsgrenze wechselte (nach 120 Jahren). Der Staat besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptinseln und ist etwas größer wie das Saarland oder Luxemburg. Rund 192.000 Einwohner wohnen in diesem Land – etwas so viel wie in Kassel. Gezahlt wird hier mit dem Tala. 1 Euro entspricht derzeit etwa 3 Tala.  Meine neueste Erwerbung ist ein 50 Tala-Schein der vorletzten Serie (seit 2008 gibt eine neue Serie).  Auf der Vorderseite ist Malietoa Tanumafili II. abgebildet. Er regiert das kleine Land von 1939 bis zu seinen Tod im Jahr 2007.

image006   image008 Pick 36

Sonntag, 12. Februar 2012

Neue Nominalen in Somaliland

Seit Anfang 2012 gibt es zwei neue Werte für Somaliland. Zum ersten Mal wurde eine 1.000 und ein 5.000-Shilling-Banknote verausgabt. Während der neue 1.000er die gleiche Rückseite wie der 500er hat, wurde für den 5.000-Shilling-Schein ein neues Motiv auf der Rückseite spendiert. Die Farben sind recht ansprechend.

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Montag, 23. Januar 2012

Die japanische Besatzung Burmas

Zwischen 1942 und 1945 war Burma von den Japanern besetzt. Zuerst hofften die Burmesen, sich mit Hilfe der Japaner von der englischen Kolonialherren befreien zu können. Tatsächlich wurde am 01.08.1943 ein unabhängiger Staat Burma proklamiert, die tatsächliche Kontrolle des Landes blieb aber bei der japanischen Militärregierung. Als Folge eines landesweiten Aufstands gegen die Besatzer zogen sich die Japaner bis Mai 1945 aus dem Land  wieder zurück.

Während der Besatzungszeit brachten die Japaner – wie in vielen anderen südostasiatischen Ländern – eigene Banknoten heraus. Die “Burma-Ausgabe” erkennt man am  Buchstaben “B” im Präfix. Hier ein paar Beispiele:  image006    image006

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Sonntag, 22. Januar 2012

Simbabwes Hyperinflation

In den Jahren 2006 bis 2009 war das südafrikanische Land Simbabwe von einer Hyperinflation heimgesucht. Im Juli 2008 erreichte die Inflationsrate sagenhafte 231 Millionen Prozent. Auch das Streichen etlicher Nullen auf den Banknoten half nichts; die eigene Währung musste 2009 aufgegeben werden. Die höchste verausgabte Nominale stammt aus dem Jahr 2008: 100 Billionen Dollar (in englisch: 100 Trillion Dollars).

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(Pick 91)

Samstag, 21. Januar 2012

Guyana: Neue $500-Banknote mit Papagei

Leichte Veränderungen zu seinem Vorgänger weist der kürzlich erschienene 500-Dollar-Schein von Guyana aus. Die Landkarte rückte etwas nach rechts, unten links eine weitere Nominal-Angabe hinzu. Der Präfix hat nun keine Bruchform mehr, dafür kamen 2 Buchstaben. Auffälligstes neues Merkmal ist der breite Silberstreifen, auf dem ein Papagei (Ara oder “Macaw”) in Farbe (!) zu sehen ist. Ein schönes Sicherheitsmerkmal. Die Banknote wird nun nicht mehr von TDLR gedruckt, sondern stammt aus deutschen Landen von Giesecke&Devrient. Eine $1.000-Banknote wurde ebenfalls neu verausgabt.

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Samstag, 7. Januar 2012

Schwein gehabt!

Diese Banknote aus Vietnam pass so schön zum Jahreswechsel :-) Ich wünsche all meinen Lesern viel Glück und viel “Schwein” im Neuen Jahr!

image007 image005  (Pick 77a)

Freitag, 6. Januar 2012

Der Große Preis von Bahrain

Im kleinen Wüstenstaat Bahrain macht seit 2004 die Formel 1 Station.  Auf dem 5,4 km langen “Bahrain International Circuit” drehen Vettel, Schuhmacher und Co. alljährlich ihre Runden. Im letzten Jahr (2011) musste jedoch das Rennen wegen politischer Unruhen abgesagt. Die Rennstrecke wurde sogar auf dem aktuellen 1/2-Dinar-Schein (Rückseite) verewigt.

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